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Die ergonomische Küche


Wodurch zeichnet sich eine ergonomische Küche aus ?

Die Ergonomieküche – rückenschonend geplant!

Chronische Rückenschmerzen sind das Volksleiden No 1. Eine häufige Ursache dafür sind Körperfehlhaltungen und Verspannungen, die durch falsche Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe im Alltag hervorgerufen werden. So auch in der Küche. Eine moderne Küchenplanung berücksichtigt viele Faktoren, die effizientes Arbeiten fördern und gleichzeitig die Rückengesundheit unterstützen.

Die Küchenzonen

In einer Küche werden in der Summe oft beträchtliche Weglängen zurückgelegt und die unterschiedlichen Bewegungsabläufe wie Bücken und Strecken oder auch längeres Stehen verursachen auf Dauer Verspannungen und Rückenschmerzen . Deshalb werden Arbeitszonen und Funktionsbereiche so geplant, daß die einzelnen Arbeitsabläufe effizient und rückenschonend sind.

Bei der Planung gilt die 5-Zonen Regel: Bevorraten, Aufbewahren, Spülen, Vorbereiten und Zubereiten. Für Rechtshänder werden diese Zonen von links nach rechts angeordnet; für Linkshänder dementsprechend genau andersherum. Die Spüle liegt bei Rechtshändern links vom Herd. Umfangreiche Analysen haben ergeben, daß die Hauptarbeitsfläche zwischen Spüle und Herd mit 90 cm Breite ergonomisch am sinnvollsten ist. Außerdem raten Planungsexperten je nach Bauart der Küche zu einem Abstand von mindestens 120 cm zwischen den einzelnen Küchenzeilen.

Die Zonenplanung bringt folgende Vorteile :

  • kürzere Wege
  • rückenschonende Bewegungsabläufe
  • optimierte Arbeitsabläufe
  • strukturiert geplante Stauräume

Arbeitshöhen und Funktionsbereiche

Die Küche als ergonomischer Arbeitsplatz braucht gut geplante Arbeitsflächen mit unterschiedlichen Arbeitshöhen. Das “AMK ergonoMeter©” ist ein Messgerät, mit dem der Küchenfachberater diese optimalen Arbeitshöhen ermittelt.
Dabei wird nicht mehr wie früher die Größe der einzelnen Person als Maßstab genommen; vielmehr wird anhand des Ellbogenmaßes die Höhe ermittelt. Die persönlich-individuelle Arbeitshöhe liegt etwa 10 bis 15 cm unterhalb der Ellbogenhöhe.
Dementsprechend wird die Küche geplant. Eine Komfortlösung sind elektrisch höhenverstellbare Sockelsysteme, bei denen die Arbeitsplatten, Kochfelder und Küchenschränke per Knopfdruckauf die jeweils angenehme Arbeitshöhe angehoben bzw. abgesenkt werden – abhängig davon, ob eine stehende oder sitzende Tätigkeit ausgeübt wird.

Der Kochbereich erfordert eine niedrige Arbeitshöhe; die Spüle sollte höher als der normale Arbeitsbereich eingebaut werden. Es sollte ebenso vermieden werden, schwere Teile über Schulterhöhe heben zu müssen
um die Schultergelenke und den Nacken zu entlasten. Deshalb müssen die Ober- und Unterschränke am jeweiligen Ort, wo sie gebraucht werden, so angebracht sein, daß man damit möglichst gelenkschonend arbeiten kann.
Vollauszüge, Eckauszüge, zusätzliche Schubladenraster und motorisierte Hängeschränke sind dabei nur einige Innovationen, mit denen eine Ergonomieküche ausgestattet werden kann. Rückenentlastend ist es auch, wenn Kühlschrank, Geschirrspüler und Backofen erhöht in die Küchenzeile eingebaut sind. Ebenso sollte ein Sitzarbeitsplatz in der Höhe von 65 bis 75 Zentimetern eingeplant werden, um langes Stehen zu vermeiden.

In einer Ergonomieküche werden Arbeitszonen und Funktionsbereiche so geplant, daß die einzelnen Arbeitsabläufe effizient und rückenschonend sind. (Bildquelle: Bauformat)

AMK ergonoMeter©

AMK ergonoMeter©

Das “AMK ergonoMeter©” ist ein Messgerät, mit dem der Küchenfachberater die optimalen Arbeitshöhen ermittelt. (Bildquelle: AMK )

Eine gut geplante Küche erfüllt den Anspruch an die optimale Balance zwischen Funktionalität, Ergonomie und ansprechendem Design.

Ergonomieküche

Bildquelle: Bauformat

Weitere Küchenarten:

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